Muntele Furnica

WPA

Das Atelier Ameisenberg entwickelt Modelle, die vor allem auf Spekulationen gründen. Ausgangspunkt der kollaborativen Untersuchung sind historische Gegebenheiten im Gebiet der Stuttgarter Uhlandshöhe, ehemals Ameisenberg.

Dabei geht es um das vermeintlich nicht Sichtbare, das Ungesehene oder Übersehene, die blinden Flecken zu entdecken, zu veranschaulichen und Methoden der Sichtbarmachung zu erproben. Grundlage des bildnerischen Prozesses ist ein Dialog der Künstler:innen bei dem Themen verhandelt werden, um von einem zum anderen, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen und möglicherweise auch wieder zurück. Während des Festivals lädt das Atelier Ameisenberg zu einem Parcour mit drei Stationen am Ameisenberg ein, der von den Künstler:innen und geladenen Expert:innen begleitet wird.

Der Parkour beginnt im Atelierhaus Ameisenbergst. 61 und führt von dort Richtung Villa Hauff (Werkstatthaus). Ziel ist der dortige ehemalige Weinkeller. Dieser war mutmaßlich Ausgangspunkt einer Bunker Grabung unter dem Gebäude, als das Haus in den Jahren 1939-1945 der Waffen-SS als sogenanntes Ergänzungsamt diente. Das Atelier Ameisenberg wird dort während des Festivals die Rauminstallation White Paper Archive/WPA einrichten.

Parcour
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